Neues von der Gaula in Norwegen

Die Gaula war laut offizieller Statistik in der Saison 2025 mit 772 gefangenen Großlachsen unter über 500 Lachsflüssen derjenige norwegische Fluss, in dem landesweit die höchste Anzahl Großlachse über 7 kg gefangen wurde. Was die Gesamtzahl der gefangenen Lachse betrifft, lag die Gaula diesmal mit insgesamt 4.034 gefangenen Lachsen auf Platz 2, hinter dem Namsen, mit 4.854 gefangenen Lachsen. Führend ist die Gaula landesweit mit insgesamt 3.433 zurückgesetzten Lachsen und folgt damit weiterhin dem von uns (NFC) als Speerspitze mit mehrfach landesweit ausgestrahlten Fernsehreportagen um die Jahrtausendwende gesetzten Trend zu Catch & Release.

Foto vom weltbekannten Panorama am Bridge Pool

Das weltbekannte Panorama am Bridge Pool in der Saison

Die Saison in der Provinz Trøndelag, Norwegens wichtigste Lachsregion, war durch große Wasserstands- und Temperaturschwankungen gekennzeichnet, endete aber insgesamt durchschnittlich bis gut. Mehrere Flüsse, wie Namsen, Orkla, Stordalselva und Stjørdalselva, verzeichneten gute Fänge. Trotz geringeren Angeldrucks und strenger Vorschriften zeigen die Ergebnisse eine Verbesserung mehrerer Bestände.

Die Saison 2025 an der Gaula war wetterbedingt sehr schwierig. Nach fast permanentem Hochwasser im Juni schlug das Wetter in tropische Hitze bis zu über 35°C, was zu drastischem Niedrigwasser führte. Trotz der schwierigen Bedingungen stiegen zahlreiche Lachse und viele Meerforellen auf und das Gesamtresultat am Ende der Saison, am 31. August, war mit 4.034 Lachsen im Gewicht von 17.359 kg erfreulich.

Die Fangergebnisse wären mit Sicherheit noch besser gewesen, wenn die Anzahl der Fischer auf normalem Niveau gewesen wäre. Es wurden mit insgesamt 3.498 aber 1750 weniger Angellizenzen vergeben, als im Jahr 2023. Dies war hauptsächlich auf reduzierte Fangquoten und strengere Vorschriften zurückzuführen, sowie die nicht nachvollziehbare Entscheidung der Umweltbehörde für ein Fischereiverbot in 2024 und die späte Bekanntgabe der normalen Saisonlänge in 2025.

Laut den jüngsten Zahlen vom norwegischen  Statistischen Zentralbüro betrug in 2025 der Fang mit Netzen in Norwegen insgesamt 70 Tonnen. In Trøndelag wurden davon 44,7 t gefangen, eine Steigerung von 18,8 t gegenüber 2024. Die Finnmark hatte einen Rückgang von 47,5 t auf 14,8 t. Es war allerdings nur Netzfischerei in Vest-Finnmark und im Porsangerfjord erlaubt (um die Lachse aus dem Tana zu schützen).

Die Forscher weisen darauf hin, dass die Aquakulturindustrie die größte Bedrohung für den Wildlachs darstellt. Vielerorts entlang der Küste töten Lachsläuse mehr als die Hälfte der jungen Wildlachse (Smolts), die aus den Flüssen kommend in Richtung der Weidegründe im Nordatlantik ziehen, um die besseren Ernährungsbedingungen im Salzwasser zu nutzen. Die Organisation der norwegischen Flusseigentümer setzt sich für geschlossene Systeme bei den Lachsfarmen ein und fordert diese nachdrücklich. Es verbietet sich also selbstredend, die ungesunden Lachse aus offener Zucht zu essen.

Foto Hubert Leineweber mit einem Lachs im Gewicht von 14,9kg und einer Länge von 113cm

Hubert Leineweber mit einem Lachs im Gewicht von 14,9kg und einer Länge von 113cm. Der Fisch wurde im Juni 2025 im Bridge Pool gefangen und schonend wieder zurückgesetzt.

Die Gaula-Saison 2026 dauert vom 1. Juni – 31. August – noch sind einige Ruten frei

Wir können Ihnen Fischerei an den umfangreichen, wunderbaren Strecken des Norwegian Flyfishers Club (NFC) und an der kleinen Privatstrecke (inkl. Bridge Pool) des International Flyfishers Club (IFC) anbieten. Der NFC ist abgesehen vom August schon recht stark gebucht und beim IFC sind noch einige Ruten frei, sogar in der Spitzenzeit. Zusätzlich ist in 2026 das IFC-Schongebiet an der oberen Gaula nach Absprache zu befischen: der Sanctuary Beat (1,1 km lang, faszinierendes Wasser in wilder Natur) inkl. Lower Spencerhølen.

Nachdem Manfred Raguse einige Jahre seinen Lieblingspool, den berühmten Bridge Pool, nicht mehr befischen konnte, weil der NFC die Pacht nicht mehr hat, konnte er ab 2023 aufgrund seiner langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zu den Grundeigentümern selbst einen langfristigen Pachtvertrag sicherstellen. Damit gibt es wieder Möglichkeiten, diesen Traum-Pool auch in den besten Wochen der Saison zu befischen. Neben dem Bridge Pool darf auch der Upper Pool befischt werden. Der Einfachheit wegen sprechen wir vom Bridge Pool Beat. Bridge Pool ist einseitig und Upper Pool ist beidseitig von uns zu befischen. Während der Bridge Pool bei mittlerem und hohem Wasser am produktivsten ist, bietet der Upper Pool bei Niedrigwasser die besten Chancen. Allerdings stehen die Lachse auch immer bei Niedrigwasser konzentriert im Einlauf des Bridge Pools und dann muss dort jederzeit mit einem Biss gerechnet werden!

Foto Impression der Lakselys-Strecke vom IFC

„Lakselys“ – eine romantische Szene von den Strecken des Norwegian Flyfishers Club

Manfred Raguse, mit über 50 Saisons Erfahrung als Fliegenfischer an der Gaula, verhilft gern weniger erfahrenen Fischern zum Erfolg. Ein Guide wird nicht benötigt, Leihgerät und fängige Fliegen sind günstig vor Ort zu erwerben. Sie können günstig in einer ordentlichen Unterkunft in Gangabstand zum Bridge Pool wohnen, und eine etwas größere Gruppe kann ca. 6 km davon entfernt in einem Landhaus mit „semi-Elchgarantie“ wohnen (Selbstverpflegung). Eine anspruchsvollere Unterkunft bekommt man im Støren Hotel. Übrigens gibt es auch die Möglichkeit, den gesamten Bridge Pool Beat exklusiv anzupachten.

Wer es gewohnt ist, im Rahmen einer großen Rotation zu fischen, hat bei dieser kleinen Strecke im Vergleich natürlich weniger an Variation. Aber wer einen der besten Pools der Gaula, einen Holding Pool wie den Bridge Pool, täglich befischen darf, ohne lange Anfahrtswege zurücklegen zu müssen, kann damit seine Chancen maximieren. Er hat mehr Zeit zum Beobachten und Kennenlernen der Strecke, ruht sich häufiger aus und damit bekommt der Pool auch mehr Ruhezeiten, die sich immer positiv auf die Fischerei auswirken. Am Bridge Pool verengt sich die Gaula beeindruckend nach einem oberhalb liegenden, starken Gefälle und setzt ihren Weg unterhalb von diesem durch eine mächtige Fallstrecke fort. Alle Fische müssen sich beim Aufstieg nach deren Überwindung hier ausruhen und wenn man ihnen dabei zum richtigen Zeitpunkt die Fliege anbietet, nehmen sie ohne zu zögern. Deshalb haben viele Fliegenfischer hier ihren ersten, oder ihren größten Lachs gefangen.

Foto: Mortan Carlsen – mit einem großen Fisch am Bridge Pool.

Mortan Carlsen mit einem großen Fisch am Bridge Pool.

Foto Jon-Roar Hoff mit einem Lachs von 102 cm Länge aus den NFC Beats.

Jon-Roar Hoff mit einem Lachs von 102 cm Länge aus den NFC Beats.

Eine kurze Strecke, die wie der Bridge Pool einen aufregenden Pool-Einlauf, eine sehr attraktive mittlere Partie und einen faszinierenden Pool-Auslauf aufweist, beinhaltet alles, was ein Lachsfliegenfischer sich wünscht. Indem er viel mehr Zeit an einem Pool zubringt, lernt er diesen natürlich viel besser kennen, als es im Rahmen einer Rotation möglich ist, in der er jeden Pool nur zwei- oder dreimal während einer Woche für wenige Stunden befischen kann.

Es ist möglich, in Gangabstand zum Bridge Pool in einer recht komfortablen Wohnung zu wohnen und es gibt ca. 6 km entfernt eine Landhausunterkunft, beides für Selbstversorger. Alternativ kann im Støren Hotel mit Frühstück oder mit Vollpension gewohnt werden.

Für die kommende Saison haben wir große Erwartungen. Die Fangstatistik wurde an der Gaula in der letzten Saison durch einen sehr starken Aufstieg von Grilsen und mittelgroßen Lachsen dominiert. Deshalb können wir davon ausgehen, dass diese beiden Jahresklassen sehr stark waren und einen höheren Anteil an überlebenden Individuen produziert haben, von denen ein erheblicher Teil ein weiteres Jahr auf den Aufwachsgründen im Meer geweidet hat und in der kommenden Saison zum Laichen aufsteigen wird. Wir erwarten deshalb in der kommenden Saison einen sehr hohen Anteil sowohl an Großlachsen (über 7 kg), wie auch an mittelgroßen Lachsen (4,5 – 7 kg).

Wenn Sie Interesse haben, am Bridge Pool eine Spitzenwoche, oder für sehr wenig Geld im August, entweder am Bridge Pool Beat, oder an den NFC-Strecken zu fischen, melden Sie sich am besten umgehend per E-Mail: info@internationalflyfishersclub.com oder telefonisch: 0049-172-4266036. Sie können uns auch nach Terminabsprache bis zur letzten Maiwoche in unserem Hamburger Büro besuchen, um alle Möglichkeiten, inkl. Gerätefragen, persönlich zu besprechen.

Es ist möglich, den Bridge Pool Beat im August ab 1.190,- Euro pro Woche, pro Rute, inkl. Selbstverpflegungs-Unterkunft (Landhaus) zu befischen. Die NFC Beats können ab 18.200 NOK/ ca. 1.530 Euro pro Augustwoche, pro Rute inkl. Selbstverpflegungs-Unterkunft (DZ) befischt werden. Die Kostenbeteiligung für den Bridge Pool Beat beträgt im Juni und Juli 2.150 Euro und die für die Fischerei an unserer Schonstrecke an der oberen Gaula 700 Euro pro Woche, pro Rute. Selbstverpflegungs-Unterkunft 390 Euro, pro Pers. pro Woche.

Foto: Manfred Raguse befischt den Lower Bridge Pool im Juni.

Manfred Raguse befischt den Lower Bridge Pool im Juni.

Foto: Morten Jensen mit einem Fisch aus den NFC Strecken

Morten Jensen mit einem Fisch aus den NFC Strecken.

Im Juni am Bridge Pool.