Niederschlagsrekorde und Hitzewelle in der Region Trøndelag

Im Mai hatte die Region Trøndelag acht Niederschlagsrekorde zu verzeichnen und das wurde auch im Juni nicht besser. Insgesamt war das Wetter in dieser Zeit zusammenhängend über 10 Wochen extrem nass. Selbst die abgehärteten kleinen Norweger kamen während dieser Zeit so gut wie nie zu Spielen nach draußen. Auch für die Fischerei waren die hohen Wasserstände sehr problematisch. Immerhin gab es an der Gaula immer wieder kurze Perioden wo die Wasserführung kurzfristig so weit runterging, dass die Lachse den Gaulfossen passieren konnten, um dann gleich wieder anzusteigen und weiter den Aufstieg zu blockieren. Im Nachherein konnte nur festgestellt werden, das die Fänge zwar insgesamt  besser als im letzten Jahr waren, aber nie wirklich gut.

Dann änderte sich das Wetter drastisch und Trøndelag wurde von einer Hitzewelle heimgesucht. In Woche 29 konnten die Meteorologen  an mehreren Orten der Region Temperaturen von 35°C messen. Aber auch in den anderen Provinzen Norwegens war es sehr heiß und es wurden sechs aufeinander folgende Tropennächte registriert, während die Fortsetzung der Hitzewelle angekündigt wurde. Selbst ein große Fluss wie die Gaula bekommt unter solchen Bedingungen Probleme mit einer zu hohen Wassertemperatur. So bestimmte der Vorstand der Flusseigentümer angesichts des niedrigen Wasserstand ab 14. Juli eine begrenzte tägliche Fischereizeit mit leichtem Gerät von 5 – 13 Uhr und ab 16. Juli bis zum 27. Juli ein Fischereiverbot. Dies war eine richtige Entscheidung, denn infolge der strengen Fischereiregeln werden viele Fische zurückgesetzt und dies ist bei Wassertemperaturen um die 20°C mit einem hohen Risiko für die Fische verbunden.

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Weitere Informationen

Im Junction Pool unseres neuen Sanctuary Beats konnte Manfred Raguse bei seinem ersten Fischereiausflug ein kräftiges Männchen von 89cm fangen und schonend wieder zurücksetzen.

Ein kleiner Film, der den Fang zeigt, erscheint in Kürze.

Die Situation vor der Wiedereröffnung der Fischerei am 27. Juli infolge gesunkener Wassertemperaturen war wie folgt:

Es waren insgesamt 1.733 Lachse im Gewicht von 9.121kg und einem Durchschnittsgewicht von 5,3kg, sowie 363 Meerforellen im Gewicht von 535kg und einem Durchschnittsgewicht von 1,5kg gefangen worden. Es wurden 591 Grilse mit Gewichten von 0 – 3kg, 604 mittelgroße Lachse zwischen 3 – 7kg  und 538 Großlachse im Gewicht von 7kg  und höher gefangen worden. In den wenigen Tagen bis zum 4. August stieg die Anzahl der gefangenen Lachse mit einer regenbedingten höheren Wasserführung bis zu 250m³/Sek. auf 2.531 Lachse im Gewicht von 11.706kg an! Auch viele Meerforellen wurden in den letzten Tagen gefangen und summierten sich bis zum 4. August auf 557 (!)  Stück im Gewicht von 798kg mit einem Durchschnittsgewicht von 1,4kg. Man kann also für die letzten Tage von einer erheblich verbesserten Fischerei sprechen.

Die Wetteraussichten für die letzten Saisonwochen bis zum Saisonende am 31. August sind mit angenehmen Temperaturen von 18 – 19°C und ausreichend viel vorausgesagtem Regen sehr vielversprechend.

Wenn Sie noch in dieser Saison zum Lachfischen zu den niedrigen Augustpreisen an die Gaula kommen möchten, kontaktieren Sie uns bitte baldmöglichst unter E-Mail: info@internationalflyfishersclub.com oder Tel. +49-1724266036.

ACHTUNG NEU: Neu gepachtet wurde vom IFC eine interessante Strecke von 1,1km Länge an der oberen Gaula. Diese Strecke, die kurz unterhalb der Wasserfälle liegt, bis zu denen die Lachse aufsteigen können, ist ein Gewässerabschnitt, in dem sich im Laufe der Saison viele Lachse sammeln, um die Laichzeit abzuwarten. Die größten Lachse steigen zuerst in die oberen Flussbereiche auf. In dieser Saison werden alle Fische über 65cm zurückgesetzt und deshalb sammeln sich hier besonders viele Lachse. Diese Strecke liegt in wilder und atemberaubender Natur, man sollte für die Fischerei hier körperlich fit sein. Nur unsere Flussseite ist befischbar, die gegenüberliegende Seite ist völlig unzugänglich. Man hat das Gefühl, ein völlig neues Fischereiparadies zu entdecken. Unser „Sanctuary Beat“ soll künftig als Schutzgebiet dienen, in dem nur  Fliegenfischerei für IFC Freunde und catch & release erlaubt ist.  Fischer, die am Bridge Pool Beat fischen, können in dieser Saison kostenlos auch den Sanctuary Beat mit befischen.  Bitte sehen Sie unten einige Fotos vom „Sanctuary Beat“ an.

Foto Kings Hall Pool

Im Kings Hall Pool stehen die großen Fische nicht im Einlauf sondern sammeln sich etwas weiter stromab.

Die Strecke unterhalb von Langstilla, dem tiefen ruhig fließenden Bereich, in dem sich die Lachse sammeln und geschützt fühlen.

Foto Die Strecke unterhalb von Langstilla
Foto Lower Junction mit Fischer

Lower Junction: nachdem die Lachse die schnell fließende Partie unterhalb durchquert haben, ruhen sie sich hier etwas aus.

Extrem viele Jahre Erfahrung im Unterstand am Bridge Pool: Mikael Frödin, Manfred Raguse und Andy Bowman von Trout & Salmon.